Auf den ersten Blick ist da nur eine Wand. Ruhig, warm, geschlossen. Erst im zweiten Moment beginnt sie sich zu öffnen – über zwei Pivottüren und zwei Taschentüren, die den Raum dahinter freigeben und ihn genauso selbstverständlich wieder verschwinden lassen. Dahinter liegt kein klassischer Küchenraum, sondern ein zweiter, der sich je nach Situation zeigt oder zurückzieht. Davor setzt die Insel einen klaren Gegenpol: mit einer 16 cm starken Stein-Arbeitsplatte wirkt sie wie aus dem Raum heraus geschnitten, massiv und gleichzeitig selbstverständlich. Materialien wechseln zwischen kühler Klarheit und natürlicher Wärme – Aluminium, Stein, Eiche – und bleiben dabei bewusst zurückhaltend. Gekocht wird hier nicht nebenbei, sondern dann, wenn der Raum sich öffnet. Und verschwindet wieder, wenn er es soll.