Nam June PaikFr Nam June Paik (19322006) war Kunst ein permanentes Experiment, das gesellschaftliche, politische, technologische und konomische Prozesse hinterfragte. Die Publikation, die deutsche, angloamerikanische und asiatische Forschung zusammenfhrt, gibt einen berblick ber die wesentlichen Entwicklungen des Knstlers: von den Aktionen und Performances ber seine Videoarbeiten bis hin zu den spektakulren skulpturalen Werken. Zahlreiche Dokumente Partituren,
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Für Nam June Paik (1932–2006) war Kunst ein permanentes Experiment, das gesellschaftliche, politische, technologische und ökonomische Prozesse hinterfragte. Die Publikation, die deutsche, angloamerikanische und asiatische Forschung zusammenführt, gibt einen Überblick über die wesentlichen Entwicklungen des Künstlers: von den Aktionen und Performances über seine Videoarbeiten bis hin zu den spektakulären skulpturalen Werken. Zahlreiche Dokumente – Partituren, Briefe, Texte und Fotos – geben Einblick in die komplexe Arbeits- und Denkweise Paiks und den konzeptuellen Kern seines Werks. Auch wird verdeutlicht, wie intensiv die Arbeit des ausgebildeten Komponisten und Musikers, Mitakteurs und Organisators von Fluxus sowie einstigen Professors an der Düsseldorfer Kunstakademie durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Künstlern geprägt war, wie den Fluxus-Künstlern, seiner »Muse« – der legendären Cellistin und Aktionskünstlerin – Charlotte Moorman oder Joseph Beuys.
Ausstellungen: museum kunst palast, Düsseldorf 11.9.–21.11.2010 | Tate Liverpool 17.12.2010–13.3.2011