Wolfgang TillmansIm facettenreichen fotografischen Werk von Turner Preistrger Wolfgang Tillmans (*1968 in Remscheid) haben in den letzten Jahren abstrakte Arbeiten erheblich an Bedeutung gewonnen. Nach den sprhfleckigen Blushes Bildern, den raumgreifenden Arbeiten der Freischwimmer Reihe sowie den monochromen Silver Prints behandeln auch seine neueren abstrakten Arbeiten am konsequentesten hier die geknickten Lighter, die seit 2005 entstanden sind das Foto nicht mehr
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Im facettenreichen fotografischen Werk von Turner-Preisträger Wolfgang Tillmans (*1968 in Remscheid) haben in den letzten Jahren abstrakte Arbeiten erheblich an Bedeutung gewonnen. Nach den sprühfleckigen Blushes-Bildern, den raumgreifenden Arbeiten der Freischwimmer-Reihe sowie den monochromen Silver-Prints behandeln auch seine neueren abstrakten Arbeiten – am konsequentesten hier die »geknickten« Lighter, die seit 2005 entstanden sind – das Foto nicht mehr als Abbildungsmedium, sondern als materielles Objekt. In Tillmans paper drops wird dieser reale Bildträger in wunderschönen, grafisch anmutenden Kompositionen dargestellt und damit ebenfalls »greifbar«.
Diese jüngsten Werke, die beständig zwischen Fotografie und Objekt oszillieren, sind in dem neuen Buch von Wolfgang Tillmans erstmals zusammengefasst. Neu an diesem Buch sind auch die vom Künstler selbst fotografierten Ansichten seiner Ausstellungen, die ein direktes Erfahren des tillmansschen Bilderkosmos möglich macht, wie er sich zuletzt auf seiner grossen Museums-Tournee durch die USA entfaltet hat.
Ausstellung: Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Staatliche Museen zu Berlin 21.3.–24.8.2008